Leistungen

Brust

Bei einer Brust-Asymmetrie (ungleiche Brustgröße) oder zum Beispiel auch nach einer Verminderung des Brustvolumens durch eine Schwangerschaft führt eine Brustvergrößerung mit Implantaten bei der Frau zu mehr Selbstbewusstsein. Eine Brustvergrößerung kann auch dann dazu beitragen, Wohlbefinden und Lebensqualität zu verbessern, wenn die Brust auffällig klein im Vergleich zum restlichen Körper ist und die Patientin hierdurch eventuell sogar in ihrem Selbstwertgefühl oder ihrer Sexualität vermindert ist.

 

Procedere

Je nach körperlichen Voraussetzungen der Patientin erfolgt die Brustvergrößerung über einen kleinen Schnitt entweder in der Brustfalte, der Achselhöhle oder um den Warzenhof. Die Positionierung des Silikongel-Implantates erfolgt entweder unter dem großen Brustmuskel (subpectoral) oder oberhalb des großen Brustmuskels (subglandulär). Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Das genaue Vorgehen wird der Patientin in einem individuellen und ausführlichen Vorgespräch erörtert.

 

Nachbehandlung:

Um der Entstehung von Blutergüssen vorzubeugen, wird nach dem Eingriff ein Kompressionsverband angelegt. Am ersten Tag nach der Operation wird zudem ein spezieller Kompressions-BH angepasst und angelegt. Dieser wird von der Patientin vier Wochen getragen. Zusätzlich empfehlen wir gleichzeitig ein sogenannter „Stuttgarter Gürtel“ zu tragen, der ein Verrutschen der Implantate (z.B. nach oben oder zur Seite) verhindert. Entsprechende Kontrolltermine erfolgen nach ein bis zwei Wochen, vier Wochen, drei Monaten und einem Jahr nach der Operation (inkl. Fotodokumentation).

Die Patientin sollte sich für den Eingriff ein bis zwei Wochen Zeit nehmen.

Große Brüste können neben psychischen Problemen auch physische Schmerzen – vorrangig im Bereich von Nacken und Rücken – verursachen. Des Weiteren entstehen oft schmerzhafte „BH-Striemen“ und Ausbildung von lokalen Infektionen in der unteren Brustfalte.

 

Procedere

Bei der Brustverkleinerung wird die überschüssige Haut entfernt und der Drüsenkörper verkleinert. Es erfolgt eine Neuformung der Brust unter Versetzung der Brustwarze auf die ursprüngliche bzw. ideale Höhe. Der Schnitt wird um den Brustwarzenhof herum gelegt. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Das genaue Vorgehen wird der Patientin in einem individuellen und ausführlichen Vorgespräch erörtert. In den allermeisten Fällen erfolgt der Eingriff in der so genannten umgekehrten T-Technik.

 

Nachbehandlung

Um der Entstehung von Blutergüssen vorzubeugen, wird nach dem Eingriff ein Kompressionsverband angelegt. Am ersten Tag nach der Operation wird zudem ein spezieller Kompressions-BH angepasst und angelegt. Dieser wird von der Patientin vier Wochen getragen. Entsprechende Kontrolltermine erfolgen nach ein bis zwei Wochen, vier Wochen, drei Monaten und einem Jahr nach der Operation (inkl. Fotodokumentation).

Die Patientin sollte sich für den Eingriff ein bis zwei Wochen Zeit nehmen.

Das Brustgewebe kann durch Schwangerschaft oder auch anders bedingte Gewichtsschwankungen (z.B. bei schnellem Gewichtsverlust) leiden und bleibt häufig geschwächt zurück. Die Brust sieht daher nicht mehr so prall aus, was für Patientinnen in der Regel mit einer starken psychischen Belastung verbunden ist. Wie eine Bruststraffung in Ihrem individuellen Fall helfen kann und durchgeführt wird besprechen wir gerne in einem persönlichen Beratungsgespräch.

 

Procedere

Die Bruststraffung wird mit der gleichen Technik wie die Brustverkleinerung (Reduktion) durchgeführt. Hier wird lediglich weniger Drüsenkörper entfernt. Die Neupositionierung der Brustwarze wird vor der Operation angezeichnet. Neben der „Lejour Technik“ mit vertikaler Narbe oder der sogenannten umgekehrten T-Technik kann auch eine perimamilläre Bruststraffung (Naht nur um die Brustwarze herum) durchgeführt werden. Bei einer Patientin mit wenig Drüsengewebe kann in der gleichen Sitzung eine Unterfütterung (Augmentation) mittels Silikongel-Implantat unter- oder oberhalb des Brustmuskels sinnvoll sein, um der Brust eine schöne Form zu verleihen.

 

Nachbehandlung:

Um der Entstehung von Blutergüssen vorzubeugen, wird nach dem Eingriff ein Kompressionsverband angelegt. Am ersten Tag nach der Operation wird zudem ein spezieller Kompressions-BH angepasst und angelegt. Dieser wird von der Patientin vier Wochen getragen. Entsprechende Kontrolltermine erfolgen nach ein bis zwei Wochen, vier Wochen, drei Monaten und einem Jahr nach der Operation (inkl. Fotodokumentation).

Die Patientin sollte sich für den Eingriff ein bis zwei Wochen Zeit nehmen.

Gesicht

Hautüberschuss im Bereich des Ober- und Unterlids (z.B. Schlupflieder) sowie Tränensäcke (überschüssiges Fettgewebe) im Bereich des Unterlides resultieren in einem traurigen, müden Gesichtsausdruck. Durch eine Lidkorrekorrektur können diese Probleme in einem routinierten Eingriff behoben werden und zu einem wachen und offenen Blick verhelfen.

 

Procedere

Überschüssige Haut- und Fettgewebe (sowie ggfs. Muskulatur) der betroffenen Partie wird unter Lokalanästhesie entfernt werden. Der Eingriff dauert etwa ein (Ober- oder Unterlid) bis zwei (Ober- und Unterlid) Stunden. Der Hautschnitt erfolgt in der Lidfalte, sodass die nach Abschluss der Wundheilung verbleibenden Narben kaum sichtbar sind.

 

Nachbehandlung

Nach der Operation wird ein Druckverband angelegt. Im weiteren Verlauf sollte der Patient die Augenpartie sanft kühlen. Am ersten Tag nach dem Eingriff erfolgt die lokale Nachkontrolle; zwischen dem fünften und siebten Tag nach dem Eingriff eine erneute Wundkontrolle mit Entfernung der Fäden. Nach drei Monaten erfolgt eine weitere Kontrolle (mit Fotodokumentation).

Der Patient sollte sich für den Eingriff eine Woche Zeit nehmen.

Durch den Elastizitätsverlust der Haut und dem Rückgang des Unterhautfettgewebes kommt es im fortschreitenden Alter zu mitteltiefen und tiefen Falten sowie zu überschüssigem Hautgewebe im Hals- und Unterkieferbereich. Dieser natürliche Alterungsprozess verläuft jedoch nicht bei jedem Menschen gleich. Einflussfaktoren sind zum einen genetische Veranlagungen zum anderen aber auch der Lebenswandel (z.B. Aussetzen schädlicher Sonneneinstrahlung, Rauchen, Alkohol, Schlafverhalten, Stress, Beruf, etc.)

Durch ein Facelift kann das äußere Erscheinungsbild wieder mit dem eigenen Ich-Bewusstsein in Einklang gebracht werden und so ein höheres Wohlbefinden seitens des Patienten erzielt werden. Um möglichst lange von dieser aufwändigen Operation zu profitieren, ist es jedoch zusätzlich wichtig, einen gesunden Lebenswandel zu pflegen (z.B. regelmäßiger Sport, ausreichend Schlaf, möglichst wenig Alkohol und Nikotin sowie gute Ernährung). Auch sollte man sich bewusst sein, dass der ästhetisch-plastischen Chirurgie hier ganz klar Grenzen von der Natur gesetzt sind.

 

Procedere

Durch ein Gesichts- und/oder Hals-Lift kann durch Entfernung überschüssigen Hautgewebes sowie Zurückverlagerung abgesackter Fettdepots und Straffung des Unterhautfaszienkomplexes eine positive Gesichtsveränderung erreicht werden. Hierbei ist es wichtig, nicht nur das Hautgewebe zu straffen, sondern insbesondere auf dem darunter liegenden SMAS (Superficial Muskular Aponeutrotic System) entsprechendes Gewebe zu entfernen und/oder zu straffen.

Die später kaum sichtbaren Hautschnitte beginnen an der Haargrenze, entlang der Vorderseite des Ohres um das Ohrläppchen herum, auf die Rückseite der Ohrmuschel fortführend und im behaarten Kopfbereich zum Nacken ziehend endend.

 

Nachbehandlung

Nach der Operation wird für einen Tag ein Kompressionsverband angelegt. Die Fäden werden sieben bis zehn Tage nach dem Eingriff entfernt. Der erste Teil der Wundheilung ist somit abgeschlossen. Der Patient sollte sich für den Eingriff zwei bis drei Woche Zeit nehmen.

Auffällige Nasenformen und/oder -merkmale (z.B. Höcker, Asymmetrien oder eine lange Nase) werden von Patienten meist als sehr störend empfunden. Ein harmonisches Gesamtbild des Gesichts kann durch eine Korrektur dieser Auffälligkeiten erreicht werden.

 

Procedere

Die Nasenkorrektur wird in geschlossener (keine sichtbaren Narben) oder offener Technik durchgeführt. Eine Vorbesprechung zur geeigneten Methode erfolgt bei einem individuellen Beratungsgespräch. Der Eingriff wird gemeinsam von Dr. Hernández-Richter und einem hochspezialisierten Hals-Nasen-Ohren Arzt durchgeführt. Somit wird sowohl auf die Ästhetik als auch auf die Funktion der Nasenatmung exakt geachtet.

 

Nachbehandlung

Die Fäden werden nach einer Woche gezogen. In der Regel erfolgt keine Nasenschienung oder Nasentamponade. Ein Nasengips wird nach einer Woche entfernt. Der Patient sollte sich für den Eingriff eine Woche Zeit nehmen.

Auffallend abstehende Ohren können durch eine Otopexie und Anthelixplastik („Ohrenanlegen“) korrigiert werden.

 

Procedere

Durch einen Schnitt hinter der Ohrmuschel (dadurch ist eine Narbe später auch kaum zu sehen) kann die Ohrmuschel an den Kopf angelegt werden und der Knorpel gegebenenfalls neu geformt werden.

Die Operation dauert 1-1,5 Stunden und kann sowohl in Lokalanästhesie als auch in Vollnarkose durchgeführt werden. In einem beratenden Vorgespräch wird gemeinsam entschieden welche Methode die angenehmste für den Patienten ist.

 

Nachbehandlung

Zwei bis drei Wochen nach der Operation sollte zur Sicherung der Ergebnisse ein spezielles stabilisierendes Stirnband getragen werden. Die verwendeten Fäden sind selbstauflösend und müssen daher nicht gezogen werden. Der Patient sollte sich für den Eingriff eine Woche Zeit nehmen.

Gerade die Stirn- und Brauen-Partie senkt sich durch den Alterungsprozess häufig stark ab und/oder wird von mitteltiefen bis tiefen Falten durchzogen. Durch die exponierte Lage im Gesicht fühlen sich die Betroffenen dadurch meist sehr unwohl. Ein Anheben dieser Partie kann zu einer frischeren und offenen Ausstrahlung und somit zu mehr Wohlbefinden seitens des Patienten führen.

 

Procedere

Die einfachste Methode um die Brauenpartie anzuheben, besteht in der Möglichkeit den Augenmuskel (Muskulus orbicularis) an seinen oberen äußeren Winkeln durch Botulinum Toxin A zu schwächen. Durch diese Entlastung hebt sich die Augenbraue merklich an (Open-Eye-Effekt). Des Weiteren kann die Augenbrauen-Partie auch direkt durch Filler angehoben werden.

Durch einen kleinen Hautschnitt knapp oberhalb der Augenbraue kann die Braue zudem dauerhaft gehoben werden. Idealerweise wird dabei der Hautschnitt in eine bestehende Falte gelegt.

Stirnlifts in offener Technik (Coronarschnitt) oder endoskopischen Techniken werden heute nur in Einzelfällen durchgeführt und sind nicht zu empfehlen, da die Ergebnisse nicht dauerhaft sind.

 

Nachbehandlung

Die Fäden werden ca. eine Woche nach dem operativen Eingriff gezogen. Damit ist die Behandlung weitestgehend abgeschlossen.

Körper

Nach Schwangerschaften oder starker Gewichtsreduktion kann es infolge der Erschlaffung des Bauchbindegewebes zur Bachdeckenhauterschlaffung kommen. Eine Bauchdeckenstraffung kann dies korrigieren und somit zu mehr Wohlbefinden führen. Durch seine Spezialausbildung zum Facharzt für Chirurgie und Viszeralchirurgie ist Prof. Dr. med. Hernández-Richterer Experte auf dem Gebiet des Bodycontouring.

Procedere

Die Schnittführung zur Entfernung des überschüssigen Gewebes bzw. zur Neuplatzierung erfolgt horizontal im Bereich der Schamgegend beginnend und bogenförmig zu den Hüftknochen ziehend. Eine Narbe ist in diesem Bereich zum späteren Zeitpunkt kaum sichtbar. Die Operation wird in Vollnarkose durchgeführt. Ein stationärer Aufenthalt von drei Tagen ist zu empfehlen, da die Bauchdecke entlastet werden muss.

 

Nachbehandlung

Ein entsprechender Kontrolltermin erfolgt nach zwei Wochen, vier Wochen, drei Monaten und einem Jahr nach der Operation (inkl. Fotodokumentation).
Der Patient sollte sich für den Eingriff zwei Wochen Zeit nehmen.

Beispielsweise bei Haarausfall gilt eine Haartransplantation inzwischen als bewährtes Mittel für ein natürliches und dauerhaftes Ergebnis.

Wenn Sie zur Glatzenbildung neigen (Tonsur, ugs. Auch “Geheimratsecken”), können Sie mit einer Haartransplantation die ursprüngliche Haarfülle häufig wiedererlangen.

 

Procedere

Hierzu wird am Hinterkopf im Nackenbereich in örtlicher Betäubung ein Hautstreifen mit Haarwurzel entnommen. Parallel dazu werden die einzelnen „Grafts“ präpariert: der entnommene Streifen wird in viele Hunderte einzelnen Transplantaten zerteilt.

Das Ergebnis sind winzige „Hautinselchen“ mit einem Durchmesser zwischen 0,7 und 1,3 mm. Jede Haarwurzel bleibt völlig intakt und bleibt durch den Anschluss an durchblutetes Gewebe voll funktionsfähig. Anschließend wird an der Empfängerstelle und ebenfalls in örtlicher Betäubung die entsprechende Anzahl von Aufnahmeöffnungen geschaffen. Die vorbereiteten Transplantate werden mit Pinzetten eingesetzt. Wenn alle Transplantate eingesetzt sind, ist der Eingriff beendet. Der Eingriff dauert zwischen drei und fünf Stunden.

 

Nachbehandlung

Die Fäden werden zehn Tage nach dem Eingriff entfernt. Die kleinen Krusten die sich auf den Transplantaten bilden, werden innerhalb von 10-14 Tagen bei der Haarwäsche abfallen. Der Heilungsprozess ist sehr individuell. Je nach Hauttyp dauert es ein bis drei Wochen bis die behandelten Stellen nicht mehr sichtbar sind. Eine Kontrolluntersuchung sollte vier Monate nach der Erstbehandlung durchgeführt werden. Ein Jahr nach der Behandlung ist das Haar dann etwa 9 cm lang und es wächst lebenslang weiter. Im Normalfall ist die Entnahmestelle nach dem vollständigen Verheilen nur an einer sehr feinen ohnehin durch die Haare bedeckten Narbe erkennbar.

Durch die Fettabsaugung können Anhäufungen von (i.d.R. genetisch bedingten) Fettdepots an exponierten Stellen entfernt werden. Häufig treten diese an Bauch, Hüften, Oberarmen sowie Oberschenkel (ugs. Auch „Reiterhosen“), Knieinnenseite und Unterschenkel auf. Diese Fettdepots können weder durch Diät noch durch sportliche Aktivität vermindert werden.

 

Procedere

Eine gängige Methode ist die Fettabsaugung in Tumeszenzlokalanästhesie. Hier wird in einem ersten Schritt eine aus Lokalanästhesiepräperat, Adrenalin, Kochsalz und weiteren Substanzen zusammengesetzte Flüssigkeit in die entsprechende Areale (zuvor durch Anzeichnung gekennzeichnet) eingebracht. Nach entsprechender Einwirkungszeit wird das Gemisch mit speziellen Liposuktionskanülen schonend abgesaugt. Die Operation wird je nach Ausmaß in Lokal- oder Vollnarkose durchgeführt.

 

Nachbehandlung

Nach Abschluss der Operation wird dem Patient eine zuvor angepasste Kompressionskleidung angelegt. Am ersten Tag nach dem Eingriff erfolgt die lokale Kontrolle. Nach sieben Tagen ist ein zweiter ambulanter Kontrolltermin angesetzt. Die Kompressionskleidung sollte mindestens vier Wochen Tag und Nacht getragen werden. Nach drei Monaten erfolgt neben der klinischen Kontrolle eine Fotodokumentation. Diese sollte nach einem Jahr wiederholt werden. Zeigen sich hierbei kleinere Asymmetrien, können diese in Lokalanästhesie leicht korrigiert werden.

Der Patient sollte sich für den Eingriff eine Woche Zeit nehmen.

Ästhetische Medizin

Die einfachste und schnellste Methode zur Faltenglättung ist die Unterspritzung mit abbaubaren Präparaten.

Bei den Stoffen, die im Laufe einiger Monate wieder abgebaut werden, hat sich Hyaluronsäure, ein farbloses Gel aus feuchtigkeitsbindenden Zuckerstoffen, in der Praxis bewährt.

Hyaluronsäure ist ein körpereigener Stoff und kommt in allen lebenden Organismen vor. Er verleiht der Haut Volumen sowie ein gesundes und frisches Aussehen. Das Gel wird biotechnologisch im Labor aus nicht-tierischer Hyaluronsäure gewonnen. Nach aktuellem Forschungsstand sind keine allergischen Reaktionen darauf bekannt. Es handelt sich dabei um eine sehr weiche Substanz, die in einer unkomplizierten Behandlung mit einer feinen Nadel gezielt in die betroffenen Gesichtspartien eingespritzt werden kann. Die Resultate einer Unterspritzung mit Hyaluronsäure-Gel halten etwa sechs bis zwölf Monate an.

Durch die Behandlung mit Hyaluronsäure-Gel entstehen keine sichtbareren Nachwirkungen (neben den Einstichen, die die ersten Tage minimal sichtbar sein können). Sie sind in der Regel sofort gesellschaftsfähig.

Die Korrektur von Mimikfalten (z.B. auf der Stirn oder auch den sogenannten „Krähenfüßen“) ist durch Einspritzung von Botulinum Toxin A möglich. Dabei wird eine gering dosierte Menge der stark verdünnten Lösung mit einer feinen Nadel (deren Einstiche kaum zu spüren sind) gezielt in den zu behandelnden Gesichts-Muskel eingespritzt. Die Aktivität des betroffenen Muskels wird somit geschwächt und Falten temporär geglättet oder minimiert.

Der erste Effekt der Behandlung ist in der Regel 5-7 Tage nach der Injektion sichtbar, der maximale Effekt nach ca. 2 Wochen. Im Gesamtbild wirkt dadurch vor allem ihr Gesichtsausdruck entspannter. Das Resultat der Behandlung mit Botulinum Toxin A hält im Allgemeinen für einen Zeitraum von ca. 6 Monaten an, sodass für dauerhafte Ergebnisse empfohlen wird, die Behandlung in entsprechenden Abständen zu wiederholen.

Durch die Behandlung mit Botulinum Toxin A entstehen keine sichtbareren Nachwirkungen (neben den Einstichen, die die ersten Tage minimal sichtbar sein können). Sie sind sofort gesellschaftsfähig.

Beim Microneedling wird die Haut durch winzige feine Nadelstiche zur Neubildung der Bindegewebe-Bestanteile Kollagen und Elastin angeregt, die maßgeblich für die Straffheit und Ebenmäßigkeit der Haut verantwortlich sind. Dadurch wird eine Verbesserung der lokalen Blutversorgung und somit eine Glättung feiner Falten sowie eine Verbesserung des Porenbildes erzielt.

 

Der Einsatz von Microneedling hat sich bei folgenden Problemen bewährt:

  • Striae gravidarum (Dehnungsstreifen, Schwangerschaftsstreifen), die durch ein zu schnelles Wachstum bestimmter Körperteile, bei denen die darüber liegende Haut nicht schnell genug mitwachsen kann, entstehen. Durch die übermäßige Dehnung der Haut reißt Kollagenschicht, wodurch die darüber liegenden Hautschichten den Halt verlieren und einfallen.
  • Narbengewebe (vor allem bei Narbengewebe im Gesicht, z.B. durch Aknenarben aber auch Verbrennungsnarben, Operationsnarben und andere Narben). Narben im Gesicht stellen ein ästhetisches Problem dar. Besonders häufig kommen Aknenarben vor, die im Gesichtsbereich eine nicht selten auftretende Komplikation bei Aknepatienten sind. Zum Leitwesen der Betroffenen verbleiben die Aknenarben meist lebenslang, auch wenn die Akne schon lange abgeheilt ist. Eine Microneedling-Behandlung führt hierbei (im Gegensatz zu alternativen Behandlungsmethoden, die lediglich Teile des Narbengewebes entfernen) zu langanhalten, positiven Ergebnissen.
  • Falten im Gesicht, am Auge sowie am Hals und Dekolleté
  • Zeichen der Hautalterung (z.B. durch Sonnenschäden)
  • Allgemeine Straffung der Haut an Beinen (z.B. bei Cellulite an Gesäß, Oberschenkeln und Beinen), Oberarmen, im Gesicht, sowie dem Brust- und Dekolleté-Bereich

Durch das Eindringen von feinen Nadeln (Needling) werden Rezeptoren und Wachstumsfaktoren in der obersten Hautschicht gereizt. Der Haut wird suggeriert, dass eine Verletzung vorliegt, wodurch die Neuproduktion von Kollagen, elastischen Fasern sowie von Hyaluronsäure ausgelöst wird. Durch Aktivierung der körpereigenen Regenerationskräfte, werden große Mengen an Fibroblasten (Hautzellen) produziert, welche die Hautoberfläche auf natürlichem Wege restrukturieren. Microneedling gilt daher als eine Revolution im Bereich der Hautverjüngung sowie des Anti-Agings.

In einem persönlichen Beratungsgespräch klären wir gerne wie Microneedling bei Ihren individuellen Problemen eingesetzt werden kann. Nach ein bis zwei Tagen sind sie wieder gesellschaftsfähig.

Das sogenannte Fadenlifting stellt eine Alternative zur klassischen Straffung durch ein Facelift (verbunden mit invasiver chirurgischer Behandlung) dar. Dabei werden Fäden unter die Haut eingeführt, die die Gesichtszüge so stützen und straffen. Die speziellen Fäden haben winzige Häkchen, sodass sich der Faden in der erwünschten Position verankert.

Der Eingriff erfolgt in Lokalanästhesie bzw. durch Aufbringen von Lokalanästhesie-Salbe und dauert etwa 20-30 Minuten. Das erste Ergebnis ist gleich nach dem Eingriff ersichtlich. Im weiteren Verlaufe reagiert das Fadenmaterial mit dem umgebenen Gewebe, sodass es zu einer weiteren Straffung der Haut führt. Da es sich um einen minimal invasiven Eingriff handelt, folgt die Erholung ohne große Schwellung in kurzer Rekonvaleszenzzeit.

Eingesetzt wird das Fadenlift (wie auch das klassische Facelift) bei Falten und Absenkungen im Gesicht oder auch im Halsbereich sowie in der Rekonstruktion des Kiefer-Hals-Winkels. Je nach Hautbeschaffenheit können auch alle üblichen anderen Partien (wie z.B. Dekolleté) mit dem Fadenlift behandelt werden.

Chemische Peelings werden zur Behandlung von Unreinheiten und feinen Falten der (Gesichts-)Haut eingesetzt. Trichloressigsäure (TCA) ist eine Substanz, die bevorzugt für mitteltiefe und tiefe Peelings eingesetzt wird. Die Stärke des Peelings wird über die Konzentration der TCA sowie über die Einwirkzeit bestimmt. Dies ist stets vom individuellen Hauttyp abhängig.

Der Behandlung wird ambulant durchgeführt. Auf die (Gesichts-)Haut wird nach entsprechender Reinigung und Vorbehandlung TCA-Lösung aufgetragen und nach individueller Einwirkzeit wieder entfernt. In den darauffolgenden Tagen setzt der Peeling-Prozess ein (die Haut beginnt sich nach und nach zu schälen). Die Haut wird dabei mit speziellen Lösungen, Umschlägen und Cremes nachbehandelt, um die Heilung zu beschleunigen. Wir begleiten Sie dabei mit den entsprechenden Kontrollen und Nachbehandlungen, die durchschnittlich zwischen 5-10 Tagen dauern. 7-10 Tage nach dem TCA-Peeling ist die Haut i.d.R. bereits sichtbar geglättet, jedoch noch sehr rosig und empfindlich und muss daher konsequent mit den entsprechenden Produkten gepflegt und durch Auftragen eines entsprechenden Lichtschutzfaktors vor Sonnenschäden geschützt werden. Nach dieser Zeit können Sie (durch Nutzung entsprechender Kosmetika) auch wieder in ihren Alltag bzw. an den Arbeitsplatz zurückkehren.

Informationen zur allgemeinen kosmetischen Pflege, Abdecken von sichtbaren Folgen des Peelings sowie Schutzmaßnahmen (z.B. vor schädlicher Sonneneinstrahlung) beraten wir Sie in einem vorangehenden, individuellen Gespräch.